Glaubenssätze, Offenheit,

Wie viel Offenheit hältst Du aus?

Denke nicht nur mit deinem Kopf, denke mit deinem ganzen Körper (Eckhart Tolle)

Um ehrlich zu sein ist es noch gar nicht lange her da wäre es für mich undenkbar gewesen mir vor anderen Schwächen einzugestehen.

Auch vor jemand anderen zu weinen war ein Ding der Unmöglichkeit. Das wäre für mich ein Eingeständnis von Schwäche gewesen und um ehrlich zu sein wollte ich nicht einmal dann weinen wenn ich alleine war.

WARUM?

Glaube mir, ich habe sehr viel Zeit und Energie dafür verwendet diese Frage für mich selbst zu klären. Erklärungsversuche gibt es wie in ziemlich jedem Leben, sehr viele.

Ich weiß nicht ob ich an dieser Stelle dieses Blog Beitrages näher auf meine persönliche Geschichte eingehen möchte, vor allem weil ich selbst immer denke „war doch alles nicht so schlimm-es gibt weit Schlimmeres“.

Jeder trägt eben seinen eigenen Rucksack.

Alte Muster, hinderliche Glaubenssätze, Übernommenes aus der Herkunfts Familie oder aus möglicherweise früheren Leben?!

Über bleibt die Frage MUSS ich tatsächlich wissen woher?

Zurück zu meiner Frage „Wie viel Offenheit hältst Du aus?“

Jedesmal wenn ich meine Schwächen, Unsicherheiten und Ängste mit anderen teile, geschieht etwas ganz Eigenes.

Bei jedem Blog Beitrag oder Facebook post bei dem ich aus meinem Bauchgefühl heraus schreibe was in mir vorgeht, ist das feedback ein so Großes uns Positives, dass es mich immer wieder erstaunt.

WAS ist es, dass andere so sehr anspricht? Ist es tatsächlich meine Offenheit? Erkennen sich andere in den Dingen die ich schreibe, einfach wieder?

Ist es für manche einfacher leichter die eigenen Ängste von außen betrachten zu können?

Ich könnte nichts schreiben was nicht aus mir selbst kommt. Manchmal denke ich nicht einmal besonders groß nach wenn ich etwas öffentlich mache.

Ist bei meinen Lesern manchmal vielleicht Fremdschämen dabei?

Denken sich meine Leser ab und zu „ich würde das nicht so öffentlich machen?“

Möglich.

Das Wichtigste ist jedoch: Diejenigen die meine Offenheit aushalten, fühlen sich sichtlich von meinen Worten angesprochen.

Und wenn auch nur ein einziger meiner Sätze oder einer meiner posts für jemanden hilfreich sein kann, dann ist es mir vollkommen egal was sich der Rest denkt.

Was meinst Du dazu?

Wie geht es Dir selbst dabei Schwächen zuzugeben? Oder meinst du keine zu haben-auch in Ordnung!

Ich freue mich auf Dein Kommentar, genau das ist es was meinem Schreiben einen Sinn gibt.

Ein Gedanke zu „Wie viel Offenheit hältst Du aus?“

  1. Es gehört Persönlichkeitsstärke dazu, sich eine Schwäche einzugestehen.
    Der englische Autor Terry Pratchett hat’s mal so formuliert:

    „Die Wahrheit mag da draußen sein,
    aber die Lügen sind in deinem Kopf.“

    «The truth may be out there,
    but the lies are inside your head.»

    Eckhardt Kiwitt, Freising

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