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Narben sind nicht das Ende der Welt

„NARBEN SIND NICHT DAS ENDE DER WELT“ und doch fühlt es sich manchmal so an

Jede Deiner Narben entstand durch ein Ereignis.

Vielleicht ein Sturz als Du ein kleines Kind warst.

Du hast Dir das Knie aufgeschlagen als Du höher als alle anderen klettern wolltest oder Dein erster Versuch mit dem Fahrrad nicht so ganz klappen wollte.

Wer hat Dich getröstet?

Dir Deine Wunde gereinigt und ein Pflaster draufgeklebt?

Vielleicht hast Du auch den Satz „bist Du heiratest ist alles wieder gut“ gehört.

Und?

Ist es gut geworden?

Hast Du Deine kleinere oder größere Narbe am Knie, Ellbogen oder anderswo gut weggesteckt?

Manche Narben sind größer.

Sie sind entstanden als Du Dich einer oder mehrerer Operationen unterziehen musstest.

Haut, Gewebe, Nerven und einiges mehr wurden durchtrennt.

Du musstest Schmerzen und Ängste aushalten.

Wie geht es weiter?

Wird es wieder heil und wie früher? Wann ist es wieder gut?

Der Körper regeneriert und hält einiges aus. Gewebe heilt.

KÖRPERLICHE NARBEN können gut gepflegt werden

Mir hilft es meine körperlichen Narben einzucremen, zu massieren und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.

Ich zeige mich mit ihnen, weil sie zu mir gehören. Sie zeigen was ich ausgehalten habe.

Zu Beginn wollte ich sie nicht einmal meinem Partner sehen lassen.

Ich hatte Angst, dass er es nicht aushält und sich abgestoßen fühlt.

Es hat eine Weile gedauert bis ich begriffen habe, wie wenig ich ihm damit zutraue.

Hielt ich mich selbst für stärker als ihn? Ja.

Zu glauben immer stärker als alle anderen zu sein ist ein Muster.

Viel aushalten zu können ist ein Glaubenssatz. (aus meiner Erfahrung heraus-kein hilfreicher)

NARBEN HABEN VIELE GESICHTER

Was war das schlimmste Gefühl, das Du je aushalten musstest?

Unendlicher Schmerz, Leid, Trauer, das Gefühl sterben zu müssen, um es ertragen zu können.

Manches ist so schlimm, dass es Dir den Atem nimmt.

Du hast das Gefühl Dein Herz würde brechen.

Es kann sein, dass Dich der Gedanke „WARUM“ trifft.

Auch diese Dinge hinterlassen Narben.

Sie sitzen tief, sind wie eingebrannt und hinterlassen Spuren.

Auch diese Narben möchten gesehen werden.

Auch sie benötigen Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Zeig Dich damit. Du musst es nicht alleine tun.

NARBEN ALS BEFÄHIGUNG

Zu dem Menschen, der ich heute bin, haben mich meine Erlebnisse, meine Narben gemacht.

Und ich durfte aus ihnen lernen.

Auch mein schwerer Sturz, im März 2021, der die sichtbarsten Narben an meinem Körper hinterlassen hat, ließ mich einiges erkennen.

Ich kann und möchte, nichts ungeschehen machen.

Sowohl meine körperlichen, als auch meine seelischen Narben sind wichtig und wertvoll.

Sie alle befähigen mich dazu, für andere die bestmögliche Begleiterin zu sein.

Denn, Erfahrung ist mit nichts aufzuwiegen.

Sicher hast auch Du viele Erfahrungen gesammelt.

Im Laufe des Lebens, können wir uns sicher sein, dass es unsere Aufgabe ist, Erfahrung und Wissen weiterzugeben.

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