Wertschätzung

Weihnachts-Geburtstags-und andere Erwartungskatastrophen

Solltest Du hier auf der Suche nach Selbstoptimierungstipps oder dergleichen gelandet sein, muss ich Dich wohl enttäuschen.

Ich schreibe mir einfach von der Seele…

So wie andere, auch ich vor ungezählt vielen Jahren Tagebuch geschrieben haben, befülle ich diesen BLOG.

Aus vielen verschiedenen Gründen, Zugängen und Motivationen.

So wie heute, geschieht es ganz einfach aus dem Bedürfnis heraus, meine Gedanken mit Dir zu teilen. Ob Du es liest oder nicht, macht für mich keinen Unterschied.

Kurz vor Weihnachten habe ich, seit nunmehr 58 Jahren, Geburtstag,

Warum auch immer, habe ich es verinnerlicht jedes Jahr zu feiern.

Kurz vor Weihnachten.

Wo „gefühlt“ jeder unter Zeitdruck zu stehen scheint.

Ich versuche diesen Zeitdruck zu ignorieren und in Frage zu stellen.

Doch gelingt es mir nicht wirklich.

Es ist wie ein Fluss, der mich unweigerlich mitzieht.

Auch ich habe Listen von Erledigungen vor mir und fühle mich ständig unter Druck.

Ich wünsche mir eine Weihnachts-und Geburtstags-Leichtigkeit.

Doch WANN habe ich diese zuletzt verspürt?

MEINE KINDLICHEN WÜNSCHE

Ich möchte Sorglosigkeit und Leichtigkeit spüren

Ich möchte mir keine Gedanken um Einkäufe und Erledigungen machen müssen

Ich möchte spüren, genießen, lachen……

Pure Freude soll mich begleiten

Heute am 30.12.2025, nehme ich mir vor, nur mehr „runde Geburtstage zu feiern“.

Denn ich möchte kein zusätzlicher Termin auf einer Liste von Erledigungen sein.

WIE WAR DEIN HEILIGER ABEND?

Mit erwachsenen Kindern den Heiligen Abend zu verbringen erscheint für mich wie eine Gradwanderung.

Du bewegst Dich ständig zwischen den Welten:

  • Erwartung: erwachsener Kinder
  • Erwartung: Eltern
  • Erwartung: gemeinsamer Nenner-Familie

Natürlich prägen wir die Erwartungshaltung  unserer Kinder in den ersten Lebensjahren.

Doch unmittelbar danach kommen die eigenen Lebenserfahrungen dazu.

Die unserer Kinder, aber auch unsere eigenen.

Denn, wenn unsere Kinder „das Nest“ verlassen, verändert sich auch die eigene Realität.

Als Paar definieren wir uns neu. Wir müssen „nur mehr“ zwei Sichtweisen betrachten. Und auch das ist keine leichte Aufgabe.

Kommen an Weihnachten alle zusammen, scheint es für mich manchmal wie ein Pulverfass zu sein.

In meiner eigenen Wahrnehmung bin ich diejenige, die mit der Lunte stetig hin-und-herjongliert, um nur ja nichts zu entzünden.

Immer ausgleichen müssen.

Muss ich das tatsächlich?

Was rate ich den Menschen, mit denen ich arbeite und die sich mir anvertrauen?

  • Hinterfrage immer Deine Verantwortung
  • Wahre Deine eigenen Grenzen und die der Anderen

Warum ist es dann als Mutter so schwer, dass einzuhalten?

Doch wie kann ich es schaffen, mich nicht für das Wohl Aller verantwortlich zu fühlen?

Hier und Jezt habe ich weder für Dich noch für mich eine Lösung bereit.

Doch ich arbeite gerne daran 🙂

Schauen wir mal, was das neue Jahr mir all seinen Erkenntnissen, bringen mag 😉

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