Wertschätzung

WER LEHREN WILL, MUSS FÜHLEN

Menschen, die unterrichten, lehren oder anleiten, sollten Dir niemals das Gefühl geben über Dir zu stehen.

Jemanden das Gefühl zu vermitteln, bereits alles zu wissen und alles zu können, hat wenig mit Kompetenz zu tun.

Expertentum wird daher manchmal falsch ausgelegt.

Auf einem Gebiet Expertin oder Experte zu sein, bedeutet nicht bereits alles Wissen in sich zu tragen.

Dieses Denken würde begrenzen, klein halten und die Möglichkeit nehmen, Unbekanntes zu erfahren.

Im Vordergrund steht das Vertrauen.

Dem Menschen, der mir Neues zeigt, möchte ich vertrauen können.

Darauf, dass er keinen Perfektionismus erwartet.

Meine Neugierde und meinen Anfängergeist fördert.

Menschen etwas vermitteln zu können, steht für mich stark im Zusammenhang mit Empathie. (=Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen)

Fühle Dich in den anderen, der etwas Neues lernt, hinein.

Versuche Dir vorzustellen, wie Du selbst ohne Dein bereits erworbenes Wissen, diese neue Sache erlernst.

Zugegeben, das ist nicht so einfach.

Es ist, als würdest Du jemanden einen Weg erklären, den Du jeden Tag gehst und der daher ganz klar und einfach für Dich ist.

Stell Dir vor, Du möchtest einem nicht sehenden Menschen den Weg erklären.

Vermutlich würdest Du versuchen all seine Sinne anzusprechen.

Ihn BERÜHREN, führen und genau beschreiben was es „zu sehen“ gibt.

ETWAS NICHT ZU VERSTEHEN, HAT NICHTS MIT DUMMHEIT ZU TUN

Niemand den ich anleite, möchte ich das Gefühl geben dumm zu sein, nur weil er etwas noch nicht „verstanden“ hat.

Es liegt an mir ihn auf einer anderen Ebene zu erreichen.

Der logische Verstand ist zwar wichtig, hat aber kaum etwas mit Intellekt zu tun.

WIE WIR LERNEN

Wir wissen, dass es verschiedene Lerntypen gibt.

Für manche ist es einfacher, etwas zu hören, ein anderer kann es erst annehmen, wenn er es sieht oder mitschreibt.

Als Baby und Kleinkind lernen wir das meiste kinästhetisch (=Lernen durch Anfassen und Fühlen). Werden alle unsere Sinne angesprochen, lernen wir am einfachsten.

Es ist der holistische (=ganzheitliche) Ansatz, der uns zu einem empathischen Lehrenden und vor allem zu einem weiter lernenden Menschen ermuntert.

Holistic steht, kurz gesagt dafür, dass Körper, Geist, Seele sowie Emotionen und das gesamte Umfeld miteinbezogen wird.

WER LEHREN WILL, MUSS FÜHLEN

Nicht alles aber vieles, müssen wir zuerst erlebt und gefühlt haben, um es zu verstehen.

Wenn ich Menschen anleite, dann geschieht es aus meinem tiefen Verständnis für den anderen.

Dieses Verständnis ist durch sehr viel Erlebtes entstanden.

DOCH NICHT NUR DAS

Menschen in ihrem ganzen Wesen anzunehmen, habe ich vor allem durch den Weg mit Holistic Pulsing gelernt.

Viele von uns PulserInnen (=AnwenderInnen der Methode Holistic Pulsing) teilen die Meinung, nicht wir haben Holistic Pulsing gefunden, sondern HP fand uns.

Aus diesem Grund habe ich auch mein Buch für DICH geschrieben.

ISBN: 978-3-565022-80-9

Darin liest Du, wie viel es noch zu erfahren gibt, wenn Du Deiner Neugierde und Deinem Anfängergeist Nahrung geben möchtest 😉

Es grüßt Dich von ganzem Herzen,

Michaela

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